Photographie und Malerei

Das Sprechen vom Ende der Malerei – der Satz: ‘Die Malerei ist tot’ – hatte schon im Zusammenhang mit den ersten Erschütterungen und Infragestellungen der Malerei durch die Photographie, aber auch durch neue industrielle Druck- und Reproduktionstechniken in der Mitte des 19. Jahrhunderts begonnen; es hat in immer neuen Wellen die Geschichte der modernen Malerei, vor allem aber der Abstraktion skandiert, und ist zuletzt in den späteren 80er Jahren wieder laut geworden. Malerei ist dann eine gesellschaftliche Praxis, die lange Zeit vor allem durch die Repräsentations- oder Abbildfunktion determiniert war: Malerei war in der vormodernen Neuzeit die wichtigste, gesellschaftlich geregelte Produktionsweise von Bildern. (Kunstaspekt: MoMA Projects)


Photographie als Collage: MoMA Projects – Ralph Ueltzhoeffer / Ausstellung Jan 2011.

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